Abfall halbiert.
Ein klarer Schritt zu zirkulärer Produktion.
Nybro, Schweden 25.03.27
Text: Sara Gripstrand, Sustainability Manager bei LINTEX
Foto: Brendan Austin
Eine nachhaltige Zukunft gibt es nicht ohne den effizienten Kreislauf natürlicher Ressourcen. Deshalb halten wir unsere Produkte und Materialien in der Kreislaufwirtschaft — und bewegen uns Schritt für Schritt zu einer zirkulären Produktion.
Wir freuen uns, eine Reduktion des Gesamtabfalls um 50 Prozent zwischen 2019 und 2024 vermelden zu können. Gleichzeitig haben wir unsere Abfallfraktionen in der Abfallhierarchie nach oben verschoben. Heute werden 32 Prozent unseres Abfalls stofflich recycelt (gegenüber 24 Prozent im Jahr 2019), 63 Prozent gehen in die energetische Verwertung und 5 Prozent dienen als Füllmaterial.
WAS WIR GETAN HABEN
Die Fortschritte sind das Ergebnis mehrerer zentraler Initiativen zur Reduktion und besseren Handhabung unseres eigenen Abfalls:
Neue Sortieranlage — Wir haben in unserer Fabrik einen neuen, wettergeschützten Bereich speziell für die Abfallsortierung gebaut. Das ermöglicht effizienteres Recycling und hat das Arbeitsumfeld deutlich verbessert.
Start von Lintex Reuse — Rückläufer und Messeprodukte erhalten durch unsere Wiederverwendungs-Initiative ein zweites Leben, statt zu Abfall zu werden.
Innovative Recyclinglösung — Wir haben eine eigene Maschine entwickelt und gebaut, die Metall von Glas trennt, sodass beide Materialien stofflich recycelt werden — statt auf der Deponie zu landen.
Optimierte Produktion — Verbesserte Prozesse führen zu weniger Produktionsfehlern und Fehllieferungen — und damit von Anfang an zu weniger Abfall.
WIE ES WEITERGEHT
Unser Weg zur vollständigen Zirkularität geht weiter. Die nächsten Schritte:
Partner finden, die Materialien recyceln können, die heute energetisch verwertet werden — etwa Holz.
Den Abfall weiter senken, indem wir Lieferanten ermutigen, Verpackungsmaterial zu reduzieren.
Mehr Kundinnen und Kunden für unser Angebot wiederverwendeter Produkte gewinnen.
Echte Veränderung entsteht durch Verantwortung — und durch Handeln. Unseren internen Abfall zu halbieren ist ein Meilenstein, auf den wir stolz sind. Doch wir wissen: Es bleibt noch viel zu tun — gemeinsam mit unseren Partnern, Lieferanten und Kundinnen und Kunden.